Chronik des A.S.V. Dinkeltreue 1958 e.V. Heek
1958 - 1960:
In diesem Jahr begann die Geschichte des A.S.V. Dinkeltreue 1958. Bei einem lustigen Beisammensein in der Gaststätte Heisterborg wurden die Weichen von den 13 Gründungsmitgliedern für die kommenden Jahre gestellt.
Gründungsmitglieder:
Josef Bröker, Ewald Lammers, Wilhelm Schaten, Hermann Elsbernd, Josef Trisch, Hermann Gelking,
Bernhard Heisterborg, Hermann Heisterborg, Theo Schaten, Bernhard Büscher, Franz Kippenbrock, Siegfried Münstermann, Walter Oellerich
In den ersten Jahren der Vereinsarbeit war es vorrangiges Ziel, sichere Pachtverträge mit den Dinkelanliegern von Alfing bis zur Eisenbahnbrücke abzuschließen (01.02.1958). Aufgrund der positiven Vereinsarbeit stiegen die Mitgliedszahlen in den kommenden Jahren kontinuierlich.
1963:
Die ersten Arbeitseinsätze starteten am Mühlenwehr, das nötige Material wurde zum Selbstkostenpreis beschafft.
1977: Uhrmachermeister Anton Pieper führt einen Film über Hege und Pflege von Süßwasserfischen vor. Anpflanzungen am Baggersee werden geplant. 1978: Heinz Buesge wird 1. Vorsitzender. VDSF Mitgliedschaft wird aufgekündigt. Die Einführung eines Haushaltsplanes ist beschlossen. Die höchstmögliche Mitgliederzahl wird auf 137 Mitglieder beschränkt. Der Pachtvertrag der Dinkel wird bis 1990 verlängert. Der Pachtzins beträgt 750 DM. Für die Vereinsmeisterschaft gibt es in Zukunft zwei Wertungsangeln. Es wird einstimmig beschlossen, die jeweils erzielten Punkte beider Wettfischen zu addieren und dem Sieger auf der Generalversammlung einen Pokal zu verleihen. 1979: Eintritt in den LFV Westfalen u. Lippe. Das erste Damenangeln findet statt. Neuaufnahme nur nach Austritt eines Mitgliedes. Vortrag des LFV Geschäftsführers Dr. Hed- dergott über Aufgaben und Ziele des LFV über fischereiliche Bewirtschaftung von Baggerseen. 1980: Die bestehende Warteliste für Neuaufnahmen bleibt bestehen. Am Baggersee sind mehrere Arbeitseinsätze geplant. 1981: Um den Sauerstoffgehalt im Gewässer zu prüfen wird ein Sauerstoffmessgerät angeschafft. Aalschnüre sind verboten. 1982: Die neue Gewässerordnung wird vorgestellt. Bei einem Kostenaufwand von 300 DM werden neue Netzgehege für eine Forellenzucht gebaut. Zum 25-jährigen Jubiläum werden 3000 DM vom Verein freigeben. Die Anschaffung eines Bootes ist abgelehnt worden. 1983: Die vorgestellte Gewässerordnung ist angenommen. Im Netzgehege wurden 500 Forellen eingesetzt. Ein Karpfenzuchtteich wird geplant. Der Baggersee Strönfeld wird von den Angelvereinen Heek und Nienborg angepachtet „Gründung Gremium". Alle auf der Warteliste stehenden Personen werden aufgenommen. Das Vereinsheim am Baggersee Bült ist in Planung. 1984: Jährlich soll nur eine Hochseefahrt veranstaltet werden. Der Zuschuss für das Jugendwettfischen ist auf 400 DM erhöht worden. Eine Pachtvertragsverlängerung, für das Teilstück der Kirche am Baggersee, ist um zwölf Jahre verlängert. Der Preis liegt bei 120 DM pro Morgen. 1985: Das Senken im Baggersee bleibt verboten. Beim Seniorenwettfischen gibt es in Zu- kunft nur Pokale, keine Preise.
1986: Aufgrund steigender Mitgliederzahlen wird der Vorstand um 2 Mitglieder erweitert. Ein Echolot wird zum Preis von ca. 1000 DM angeschafft. Ein Bauausschuss zum Neubau der Angelhütte wird gebildet. Die neuen Vereinsabzeichen sind käuflich zu erwerben. Das diesjährige Jugendzeltlager findet in Lathen / Ems statt. 1987: Fische sollen nur in ausreichend großen Keschern gehältert werden. Für die Hütte sind Toilettenanlagen geplant sowie eine Stromversorgung. Offizielle Einweihung der Angelhütte. 1988: Etwa 1600 Bäume werden bei einer Pflanzaktion am Baggersee Strönfeld eingepflanzt. In Lathen / Ems findet das Jugendzeltlager statt. Am Baggersee Bült soll ein zweiter Mitteilungskasten angebracht werden. Es soll überprüft werden, ob am Baggersee Stege angelegt werden können. Einen zusätzlichen Pokal für den schwersten Fisch gibt es beim Wettfischen. 1989: Die Auswärtsfahrt des ASV führt zum Edersee. Die beim Gemeinschaftsangeln gefangene Fische müssen getötet und zum Verzehr mitgenommen werden. Das diesjährige Vereinsfest findet im „Alten Kaiser" statt. 1990: Das Mindestmaß für Hecht wird auf 60 cm heraufgesetzt. Das Angeln vom Boot bleibt weiterhin verboten. 1991: Vereinsmitglieder können das vereinseigene Boot zum Angeln gegen eine Gebühr ausleihen. Gastkarten für den Baggersee Bült werden erstmalig ausgegeben. Anstatt eines Vereinsfestes findet ein Sommerfest am See statt. 1992: Erstmalig steigt die Mitgliederzahl des ASV auf über 300 Mitglieder. 15.000 DM werden in Besatzmaßnahmen investiert. Es wird ein guter Hasel- und Bachforellenbestand in der Dinkel gemeldet. Ein Maigang mit Schützenfest ist geplant. Die Beiträge für Senioren werden auf 120 DM, Jugendliche im Alter von 10 bis 14 auf 40 DM und für 15- bis 17-jährige auf 60 DM festgelegt. 1993: Die Größe des Strönfeldsees beträgt jetzt über 30 Morgen. Die Nutzung eines Echolotes am See ist untersagt. Es wird von einem guten Weißfischbestand berichtet. 1994: Weiter wird der kontinuierliche Besatz von Raubfisch vorgeschlagen, um einen Überbestand an Weißfisch zu verhindern. Eine Fangbegrenzung von 5 Forellen wird für Gastkartenbesitzer an der Dinkel ausgesprochen. Das Jugendzeltlager fand in Dörpen statt. Jugendliche und Senioren planen eine ge- meinsame Auswärtsfahrt. 1995: Beim Sommerfest konnte man sich über 220 Gäste freuen. Tageskarten für den Baggersee werden zum Preis von 10 DM ausgegeben. Die Jugendwarte berichten von einem gelungenen Zeltlager an der Hase / Emsland 1996: In Zukunft sind an allen Vereinsgewässern 3 Handangeln erlaubt. Die finanzielle Situation ist so gut, dass ein weiterer Ausbau des Vereinsheims erfolgen könnte. 1997: Heinz Buesge wird für seine 25-jährige Vorstandsarbeit geehrt. Von der Dinkel werden kapitale Karpfenund Forellenfänge gemeldet. Für den Dinkelgang gibt es einen Zuschuss von 200 DM. Das Jugendzeltlager fand mit reger Beteiligung wieder in Lathen statt. 1998: Der ASV Dinkeltreue feiert sein 40-jähriges Jubiläum. Ein gelungenes Zeltlager wird in Fresenburg am Kanal durchgeführt. Die Angelhütte wird ausgebaut. Somit sind wir für Vereinsveranstaltungen am See bestens ausgerüstet. 1999: Heinz Buesge scheidet nach 27 Jahren als aktives Mitglied aus dem Vorstand aus und steht fortan als Berater zur Verfügung. Als neuer 1. Vorsitzender wird Frank Schaten gewählt. Am Baggersee Bült freuen wir uns über gute Hecht-, Zander- und Schleienfänge. In Fresenburg am Kanal wird unser Jugendzeltlager ausgerichtet. Am Damm müssen dringend Renovierungsarbeiten durchgeführt werden. 2000: Die Gewässerwarte berichten von guten Fängen, besonders über einen Hecht von 28 Pfund und 23 Gramm. Ein Problem sind immer noch die Badegäste, die zuviel Müll an den Gewässern zurücklassen. Die Jugendwarte richten ein Zeltlager in Senden an der Stewa aus. 2001: Aufgrund des hohen Müllaufkommens werden mehrere Säuberungsaktionen durchgeführt. Der Zuschuss für das Sommerfest wird auf 2000 DM festgesetzt. Das Jugendzeltlager findet in Lathen am Dortmund-Ems-Kanal statt. 2002: Mit dem LFV Westfalen und Lippe werden, in Zusammenarbeit mit dem ASV Dinkeltreue neue Besatzmaßnahmen ausgearbeitet. Für Jugend- und Damenangeln wird es in Zukunft jeweils einen Zuschuss aus der Vereinskasse in Höhe von 250 EUR geben. Die Jahresbeiträge werden nun in Euro berechnet. In Lathen an der Ems wird ein Zeltlager ausgerichtet. 2003: Es sind Fische im Gesamtwert von 6210 EUR eingesetzt worden. Die Vereine Legden und Asbeck werden für 2 Jahre auf Probe im Gremium Strönfeldsee aufgenommen. Für den Maigang des ASV wird es in Zukunft einen Zuschuss in Höhe von 300 EUR aus der Vereinskasse geben. 2005: Das Angeln mit dem Belly-Boat auf dem Baggersee Bült ist nicht gestattet. Die Vorausberechnung für die Pacht des Strönfeldsees wird vorgelegt. Der Strönfeldsee wird für weitere 24 Jahre gepachtet. Steigende Kosten machen es nötig: für die Auswärtsfahrt wird die Selbstkostenbeteiligung für Senioren auf 10 EUR und für Jugendliche auf 5 EUR angehoben. Eintritt in die AGW (Angelgemeinschaft Westmünsterland) ist geplant. 2006: Frank Schaten legt den Vorsitz des ASV Dinkeltreue nieder. Der neue 1. Vorsitzende heißt Rudolf Böckers. Josef Wensing wird auf dem Ball des Sports für seine 30-jährige Vorstandsarbeit geehrt. Am Baggersee Bült werden unter großem Aufwand neue Stege aus Beton errichtet. Unter anderem wird ein barrierefreier und behindertengerechter Steg errichtet. Der Fischbestand Baggersee Bült wird gemeinsam mit dem Landesfischerverband mittels Stellnetz und Elektrofischen ermittelt. In Schöppingen wird ein Forellenangeln mit der Jugendgruppe durchgeführt. Außerdem wurde ein AGW-Jugendangeln in Zwillbrock ausgerichtet. Das Jugendzeltlager findet in Lathen an der Ems statt. 2007: Der Vorstand wird um einen zusätzlichen Jugendwart sowie einen zusätzlichen Gewässerwart aufgestockt. Der Kormoran bereitet an allen Gewässern große Probleme. Beim Vereinsangeln wird die Angelzeit von 3 auf 4 Stunden erhöht. Aufgrund des Fischsterbens in der Dinkel 2006 wird dem Nienborger Angelverein sein diesjähriges Anangeln am Baggersee Bült gestattet. Der RWE-Umweltpreis geht an die Angelvereine ASV Heek und Nienborg
. 2008: Heinz Buesge wird zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Jubiläum!
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